Mitteilungsblättchen VG Wallmerod
Mitteilungsblatt, Ausgabe 04/2012
Fastnacht kann kommen | Gemeinschaftsprobe beim HCV

Beim Hundsänger Carnevalverein (HCV) überlässt man nicht gerne etwas dem Zufall. So wird schon seit vielen Jahren nicht nur eine Generalprobe am Vorabend der 1. Kappensitzung durchgeführt, sondern eine sogenannte Gemeinschaftsprobe.
So fanden sich am Sonntag alle 101 Aktiven sowie das 14köpfige Techniker-Team in der Ollmerschhalle in Hundsangen ein, um den „Ernstfall“ zu proben. Die Tanzgruppen HCV-Ballett, das Juniorinnenballett und die Blue Sticks sowie die Klamaukgruppen Wambachlerchen, International und Gipfelstürmer strengten sich besonders an. Denn anders, wie bei den vielen Proben zuvor, bei denen keine Zuschauer anwesend sind, wird man von den Aktiven der anderen Gruppen doch recht kritisch beäugt. Und irgendwie ist dann schon eine gewisse Spannung vorhanden.


Die Gelegenheit wird auch dazu genutzt, die optimalen Beleuchtungseinstellungen herauszufinden, die passenden Bühneneffekte festzulegen, die exakten Standorte der Requisiten zu bestimmen und vieles mehr.
Selten ging eine Gemeinschaftsprobe so problemlos über die Bühne wie in diesem Jahr. Es waren nur wenige Unterbrechungen notwendig. Noch erfreulicher war das Urteil der Aktiven über die jeweils anderen Aktiven. Man war einhellig der Meinung: Dieses Jahr haben wir wieder ein Bombenprogramm. Die Fastnacht kann kommen! Man ist für die 3 Kappensitzungen des HCV am 28.01, 03.02. und 04.02.2012 blendend aufgestellt.
Bei dieser Gelegenheit weist der HCV darauf hin, dass noch einige Restkarten erhältlich sind bei:
Autohaus Schmidt, Industriestraße, 56414 Hundsangen, Tel.06435/96420.

Mitteilungsblatt, Ausgabe 43/2011

Vereinsausflug des HCV nach Oppenheim

In diesem Jahr war beim HCV mal wieder ein Vereinsausflug angesagt. Am 11. September 2011 verschlug es daher eine ganz Schar Hundsänger Narren nach Oppenheim.
Reiseleiter Hans-Peter Althausen hatte ein vielversprechendes Programm zusammengestellt und –ob es an seinen beruflich bedingt guten Beziehungen nach oben lag?- auch das Wetter spielte mit.
Zunächst stand eine Kellerführung der historischen Gewölbestadt unter dem alten Oppenheim an. Als eine der größten und ältesten Kelleranlagen beeindruckte sie die Vereinsmitglieder und bot eine hervorragende Akustik als im Anschluss der Führung das Vereinslied „Blau-Weiße Sterne stehn“ duch die Gewölbe hallte. Nach soviel Anstrengung bedurfte es natürlich auch einer Stärkung und so konnte beim Mittagsschmaus in einem Weinhaus bereits die erste Begegnung mit dem Oppersheimer Rebensaft gemacht werden.
Anschließend ging es an die frische Luft: Auf Planwagen Planwagen und Traktoren erkundigten die Hundsänger Narren die umliegenden Weinberge. Untermalt wurde die Fahrt mit heiteren Anekdoten, sowie leckerer „Wurscht, Weck und natürlich Woi.“
Erst auf der Heimfahrt gab es die ersten Begegnung mit Regentropfen und im Taunus gar mit unwetterartigen Regenschauern. Dies sollte die muntere Truppe aber nicht weiter stören, den schließlich wurde die letzte Station des Tages, der Landgasthof „Zum Wisegiggl“ in Villmar-Weyer, zwar mit etwas Verspätung aber trockenen Fußes erreicht, um schließlich den gelungene Ausflug bei Speis und Trank ausklingen zu lassen.

Mitteilungsblatt, Ausgabe 20/2011
Der HCV in eigenen Räumen - Die neue Zeughalle des Carnevalvereins Hundsangen am Sportplatz festlich eingeweiht

In zahlreichen Scheunen, Garagen und diversen Hallen lagerte zuletzt das umfangreiche Material des Carnevalvereins. Jetzt ist alles in der Zeughalle unter einem Dach.
Die Zeughalle des Carnevalvereins ist nun auch offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. In einer eindrucksvollen und unterhaltsamen Feier wurde damit eines der größten Bauprojekte des Carnevalvereins abgeschlossen. Und wie es sich für ein neues Gebäude gehört, wurde auch um den Beistand der Kirche gebeten. Der offiziellen Eröffnung ging daher ein Gottesdienst voraus, der mit der Segnung der Halle durch Pfarrer Dieter Lippert endete.
Der Vorsitzende des HCV, Helmut Hönig, begrüßte anschließend in einer kurzen Rede aus der "Bütt" heraus bei herrlichem Wetter nicht nur die vielen Helferinnen und Helfer sowie Vereinsmitglieder. Unter den vielen Gästen waren auch viele Mitglieder von befreundeten Vereinen, die dem Carnevalverein zu diesem gelungenen Projekt gratulieren wollten.
Am Vorsitzenden Helmut Hönig lag es auch, den Gästen die Entstehungsgeschichte der Zeughalle in kurzen Worten Revue passieren zu lassen und gleichzeitig den vielen Helferinnen und Helfern sowie den zahlreichen Sponsoren und Unterstützern des Projektes zu danken.
Um die eigenen Ansprüche in Sachen Qualität halten zu können und gleichzeitig den erheblichen Anschaffungen wie Kostüme, Bühnentechnik, Beleuchtung oder Dekoration sowie den bei den Veranstaltungen benötigten Bars und Theken eine Lagermöglichkeit zu bieten, wurden vor vielen Jahren erste Pläne geschmiedet. Dabei ging es auch um den Fastnachtswagenbau und deren Lagerung und Aufbewahrung. Als sich abzeichnete, dass die bisherigen Möglichkeiten nicht mehr zur Verfügung stehen würden und sogar Hallen angemietet werden mussten, musste man handeln.
Auf der Jahreshauptversammlung 2006 wurde der Vorstand mit der Suche nach einem geeigneten Grundstück beauftragt. Hier kam die Gemeinde Hundsangen dem Verein entgegen, und nach eingehender Beratung und Abwägung mehrerer Alternativen durch den Gemeinderat, wurde dem Verein das Grundstück am Rande des Sportplatzes zur Verfügung gestellt. Nach dem Aufstellen des Kostenplanes vergingen durch Verzögerungen beim Aufstellen des Bebauungsplanes noch einige Zeit ins Land. Auf der Jahreshauptversammlung 2010 konnte dann endlich Vollzug gemeldet werden und mit dem endlich genehmigten Bauantrag auch mit den Arbeiten begonnen werden.
Im Mai 2010 wurde dann mit den Erdarbeiten begonnen. Hier wurde der Verein enorm unterstützt. So fanden sich Fachleute und Firmen bereit, sich persönlich oder aber auch mit Maschinen und Fahrzeugen kostenlos in das Projekt einzubringen. Zum Schluss seiner Rede ging Helmut Hönig noch persönlich auf Helfer ein, die sich enorm und über die Maßen hinaus einbrachten. Dies waren Heinz Duchscherer, Christof Meudt, Herbert Böcher, Heinz Peter Weidenfeller, Wendelin Hennrich, Rüdiger Ginko und Thomas Herzig. Ein Dank ging auch an Ortsbürgermeister Alois Fein, der sich bei Verwaltungen und dem Forst für dieses Projekt einsetzte. Stolz kann man vonseiten des HCV sein, dass dieses Projekt ohne jegliche Fremdfinanzierung gestemmt wurde.
Dies war nur möglich durch den Einsatz von vielen Vereinsmitgliedern, die durch Pflasterarbeiten in und vor der Halle, der kompletten Elektroinstallation, der Beleuchtung, dem Einbau von Regalen und dem Innenausbau der Trockenräume die Finanzen senken konnten. "Mit dem Bau des Zeughauses haben wir dem Verein die Möglichkeit geschaffen, das karnevalistische Brauchtum zu erhalten, zu pflegen und zeitgemäß fortzusetzen. Ganz im Sinne unserer Vereinsgründer aus dem Jahr 1955", so die Schlussworte von Helmut Hönig, der den Tag dann zum Feiern freigab. kdh

Pfarrer Dieter Lippert nahm die Einsegnung der neuen Zeughalle im Rahmen eines Festgottesdienstes vor


HCV-Vorsitzender Helmut Hönig übergab beim anschließenden Frühschoppen das neue Domizil des Vereins offiziell seiner Bestimmung

Mitteilungsblatt, Ausgabe 15/2011

Jahreshauptversammlung des Hundsänger Carnevalvereins – HCV hat die vergangene Kampagne und den Bau der neuen Zeughalle erfolgreich hinter sich gebracht.

Nach einigen Jahren der Vorplanung wurde im vergangenen Jahr der langgehegte Wunsch der eigenen Zeughalle endlich Wirklichkeit. Am 08. Mai soll das neue Domizil des Vereins mit einer offiziellen Einweihungsfeier seiner Bestimmung übergeben werden.

Hinter dem Hundsänger Carnevalverein (HCV) liegt ein ereignisreiches und besonders anstrengendes Jahr. Das wurde aus den Jahresberichten des Vorstandes auf der Jahreshautversammlung am 08.04. mehr als deutlich, galt es doch in diesem Jahr für die Mitglieder die Doppelbelastung aus den Veranstaltungen der laufenden Kampagne und die Errichtung der neuen Zeughalle zu stemmen. Das Thema „neue Halle“ bestimmte die Versammlung, zu der Vorsitzender Helmut Hönig rund 50 stimmberechtigte Mitglieder im kleinen Saal der mittlerweile geschlossenen Gastwirtschaft „zum Bärenbrunnen“ begrüßen konnte. So war es ihm auch ein Herzensanliegen, allen Mitgliedern und Helfern für Ihren unermüdlichen Einsatz in vergangenen Jahr zu Danken, ohne welche es nicht möglich gewesen wäre das Projekt Zeughalle zu eine erfolgreichen Abschluss und die vielen Karnevalsveranstaltungen so gelungen über die Bühne zu bringen.
So brauchte Sitzungspräsident Frank Göbel bei den diesjährigen Veranstaltungen keine Abstriche bei der Organisation zu machen. Die großen Sitzungen wie auch die Kinderkappensitzung hätten auf einem hohen Niveau gestanden, resümierte Göbel in seinem Jahresbericht und freute sich ganz besonders darüber, dass er bei den Kappensitzungen wieder neue Programmpunkte, insbesondere einen Büttenredner aus den eigenen Reihen, unterbringen konnte.
Schriftführer Manuel Malm ließ gemeinsam mit Wolfgang Gröschen in seinem detaillierten und humorvollem Jahresbericht die vereinsinternen Höhepunkte des vergangen Jahres noch einmal Revue passieren. Darunter die traditionelle Vatertagswanderung nach Nentershausen, das alljährliche Schlachtfest des Vereins, sowie das Richtfest der neuen Zeughalle für die mitwirkenden Helfer.
Auch über die eigentliche Fastnachtskampagne wusste Malm nur positives zu berichten: Die drei Galakappensitzungen waren ausverkauft, ebenso die Kinderkappensitzung. Weitere Höhepunkte waren der HCV-Familienabend, die „Western-Party“ am Schwerdonnerstag sowie die „Ü-Alles Fastnachtsparty“ am Fastnachtsamstag gemeinsam mit dem Sportverein.
Selbstverständlich wurde über die neu errichtete Halle am Sportplatz ausführlich berichtet: Nach einem fünfjährigen Genehmigungsverfahren konnte das Projekt im Frühsommer endlich begonnen werden. In unzähligen Arbeitsstunden durch die freiwilligen Helfer des Vereins, sowie durch die Unterstützung durch befreundete Firmen und Sponsoren konnte die 450 qm gro0e Stahlkonstruktionshalle bis zum Spätherbst errichtet werden. Dabei stand man erheblich unter Zeitdruck, da die beiden Hallen, in denen die Materialien und Wagen des Vereins bisher untergebracht waren, verkauft wurden und geräumt werden mussten. Nun hat der HCV beste Voraussetzung für eine Materialschonende und übersichtliche Aufbewahrung der umfangreichen Karnevalsutensilien, sowie zum Bau und zur Unterbringung von bis zu 6 – 8 Prunkwagen für die eigenen Karnevalsumzüge.
Kassierer Heinz-Peter Weidenfeller, dem von den Kassenprüfern Hermann Malm und Edgar eine sehr ordentliche Kassenführung bescheinigt wurde, konnte zudem mit Stolz berichten, dass beim Bau des neuen Vereinsdomizils der ursprünglich festgelegte Kostenrahmen nicht überschritten wurde. Es war dem Verein sogar möglich die Halle im Bereich des Innenausbaus und der Außenanlagen mit einer erheblich besseren Ausstattung zu versehen als ursprünglich geplant. Weidenfeller hob noch einmal hervor, das dies letztendlich nur durch die vielen freiwilligen Helfer und die Unterstützung der Mitwirkenden Firmen, sowie vieler Sponsoren möglich wurde, welchen auch er an dieser Stelle herzlich dankte.
So wird es demnächst ein großes Fest zur Einweihung der neuen Halle geben. Hönig teile bei der Bekanntgabe der anstehenden Termine mit, dass am Sonntag den 08. Mai der neue Vereinsbau gebührend gefeiert werden soll. Beginnen wird das ganze um 09.00 Uhr mit einem Festgottesdienst in der neuen Halle. Daran schließt sich ein Frühschoppen und die offizielle Einweihung an. Auch der Sonntagsbraten, sowie Kaffee und Kuchen können an diesem Tag auf dem Vereinsgelände eingenommen werden, so dass mit Kinderbelustigung und vielen kleinen Events den kompletten Tag über etwas für die ganze Familie angeboten wird.
Als weiterer neuer Termin wurde im September ein Tagsausflug des Vereins angekündigt. Für nächstes Jahr ist dann ein Zweitagsausflug geplant.
Unter der Leitung von Bürgermeister Alois Fein wurden die anschließenden Vorstandswahlen zügig durchgeführt. Gewählt wurden: Helmut Hönig (1. Vorsitzender), Wolfgang Gröschen (2. Vorsitzender), Frank Göbel (Sitzungspräsident), Manuel Malm (Schriftführer), Heinz Peter Weidenfeller (1. Kassierer), Daniel Krämer (2. Kassierer), Rüdiger Ginko (1. Zeugwart), Wendelin Heinrich (2. Zeugwart), Heinz Duchscherer (1. Beisitzer), Dominik Eichmann (2. Beisitzer). Kassenprüfer wurden Otto Merfels und Theo Krämer.
Vor dem Ende der Versammlung sprach Bürgermeister Alois Fein dem HCV ein besonderes Lob aus. Der Verein habe im vergangenen Jahr umfangreiches geleistet und damit auch die Gemeinde Hundsangen nach außen hin gut vertreten.
Weitergehende Informationen zur Jahreshauptversammlung, sowie die Termine der kommenden Kampagne hat der HCV auf seiner Internetpräsenz unter www.hcv-hundsangen.de bereitgestellt.


Der alte und neue Vorstand des HCV blickt mit Stolz auf die zurückliegende Kampagne: v.l. Wolfgang Gröschen, Manuel Malm, Heinz-Peter Weidenfeller, Daniel Krämer, Helmut Hönig, Dominik Eichmann, Frank Göbel, Wendelin Hennrich, Hein Duchscherer, es fehlt: Rüdiger Ginko (Foto: Malm)

Kinder- und Jugendkappensitzung in Hundsangen

Eigentlich war es wie immer beim Hundsänger Carnevalverein. Ein proppenvolles Haus, ein angenehmes närrisches Ambiente, ein eindrucksvolles technisches Equipment und ein tolles Programm, das von tollen Darstellern das Publikum zu Beifallstürmen hinriss und schlichtweg für eine tolle Karnevalsstimmung sorgte. Der Unterschied zu sonstigen Veranstaltungen war der, dass die Mimen auf der Bühne noch jung an Jahren sind, in einem Alter zwischen 6 und 16 Jahren.

Zum Prolog der Kinder- und Jugendsitzung des HCV kündigte Nico Weidenfeller in Entertainer-Manier den Elferrat an, der sodann mit Girlie-Power in dem Hundsänger Narrodrom Einzug hielt. Es waren nämlich die Amazonen Mona Voit und Leonie Aßmann, die den Elferrrat als Sitzungspräsidentinnen anführten und mit Schmiss durch das Programm führten. Nach der Vorstellung des Elferrates knallte als erster Programmpunkt das Duo Ferdinand und Josefine Marschall herein. Ferdinand simulierte als Schildkröte den Testlauf eines Geldautomaten und brachte die Geldabheberin schier zur Verzweiflung brachte. Ein köstlicher Sketch, mit denen die beiden Geschwister sofort die Lacher auf ihre Seite zogen.

Dann kamen die ganz Kleinen dran. Mädels im Alter zwischen 6 – 8 Jahren. Als Cheer Leaders erinnerten sie mit ihrem Tanz an die Fußball WM in Südafrika. Ein Großteil des Publikums wurde dabei unisono zu dem Seufzer animiert: einfach süß! Sybille Weidenfeller und Steffi Göbel hatten diesen Tanz einstudiert.

Für die Sketche „Im Bonbonladen“ (Marek Gies, Janis Lange, Christian Eichmann, Benny Nilges) „Hausaufgaben“ (Marvin Weisbender, Nico Weidenfeller, Niklas Löw) und „Der Kranke“ (Christian Eichmann, Janis Lange, Tom Kuhoff) jeweils nach Ideen von Andrea Voit, Yvonne Schäfer und Marion Kuhoff in Szene gesetzt, ernteten die jungen Darsteller spontanen Applaus.

Seine Extraklasse zeigte einmal mehr das HCV Juniorinnenballett, das ihre Perfektion bereits bei mehreren Veranstaltungen zuvor, unter anderem auch bei den Gala- Kappensitzugnen des HCV, unter Beweis stellen konnte. Hier erkannte man deutlich die Handschrift ihrer Choreografinnen Teresa Gröschen und Annkathrin Tilch.

„Sportliche Säcke“ stand als nächstes auf dem Programm. Mit dem Ohrwurm „Guten Morgen, Sonnenschein“ schälten sich zunächst schlaftrunken 9 Jungs aus ihren Bettlaken, die aber sehr schnell Spitzigkeit und Fetzigkeit erkennen ließen. Bei ihren Klamauk-Turnübungen blieb kein Auge trocken. Zudem ernteten die ungestümen Jumper viel Anerkennung für ihre sportlichen Leistungen. Silke Aßman und Heike Florian waren es, denen es gelungen war, diese jungen Wilden für diesen Auftritt zähmbar zu machen.

Und dann kam er! Er berichtete von seinem gestressten Schülerdasein. Nicht allzu groß, nicht allzu schwer, und ganz alleine auf der Bühne, zeigte der 9jährige Elias Borchert, dass man auch mit 30 Kilo ein Schwergewicht in der Bütt sein kann. Er ließ an seiner närrischen Kompetenz nicht den geringsten Zweifel aufkommen, als er gleich zu Beginn seiner Büttenrede feststellte: „Merkt euch ganz schnell mein Gesicht, ich bin der neue Büttenrednerwicht!“ Und allen war klar: Das Gesicht wird man sich merken müssen.

So etwas wie der Nachwuchs für den Nachwuchs, sprich das Juniorinnenballett, waren die Akteurinnen, die mit dem Tanz Helele einmal mehr an die Weltmeisterschaft in Südafrika erinnerten und den gesamten Saal zum Mitklatschen brachte. Judith Duchscherer und Lisa Jacobi hatten den Tanz kreiiert und mit den Mädchen eingeübt. Absolut professionell zeigten sich die Interpreten/innen (Anne-Kathrin Pörtner, Lena Hannappel, Linda Kleinmann, Rebecca Tripp, Flora-Sophie Schneider, Josefine Marschall, Miriam Löhr, Yannik Göbel) der Playback-Show. Text- und bewegungssicher wie die Originale schwebten sie über die Bühne. Von Lena Meyer-Landhut über Shakira und Pink bis hin zu dem Grafen von Unheilig war alles vertreten.

Als dann alle 70 aktiven Kinder und Jugendlichen mit den 20 Betreuerinnen und Betreuern zum Finale noch einmal die Bühne erstürmten und unter einem Funkenregen Felix Pöhland, begleitet von Yannik Göbel am Schifferklavier, den HCV-Kultsong „Blau weiße Sterne stehn!“ sang, da verdrückte nicht nur die eine oder andere Oma verlegen eine Träne unter ihrem Taschentuch. Wie sagte ein sichtlich beeindruckter Kappensitzungsgast am Ende Tages: „Einfach nur schön!“

Mitteilungsblatt, Ausgabe 3/2011
HCV startet in die närrische Kampagne

Die Zeughalle ist gerade fertig gestellt, da startet der HCV direkt in die närrische Kampagne. Die Vorbereitungen für die kommenden Gala-Kappensitzungen laufen auf Hochtouren, denn schließlich sind diese Veranstaltungen das Herzstück und der Höhepunkt der Hundsänger Fastnacht. Die närrischen Aktiven des Hundsänger Karnevalsvereins sind wie gewohnt bereits seit Oktober in ihrer kreativen Phase. Sie tragen Ideen zusammen, suchen Lieder aus, schreiben Texte und entwerfen Choreografien. Man will ja seinem treuen Publikum schließlich wieder ein besonderes Spektakel bieten. Die Gäste der Hundsänger Sitzung erwartet wieder ein Programm mit viel Klamauk und Narretei. Bekannte Gruppen, wie die Wambachlerchen, die Gruppe International, die Gipfelstürmer und die wunderschön anzusehenden Mädels der beiden HCV-Ballette, werden wieder mit von der Partie sein. „Besonders dürfen sich unsere närrischen Fans aber auf etliche neue Programmpunkte freuen, die mit Show, Geist und Humor für viel Spaß sorgen werden“, soviel darf Sitzungspräsident Frank Göbel jetzt schon versprechen. Mehr wollte er leider nicht verraten. Mit Engagement und närrischer Liebe zum verrückten Detail sind alle Aktiven des HCV derzeit bei den Vorbereitungen und Proben, die wieder karnevalistische Unterhaltung vom Allerfeinsten garantieren.

Die Gala-Kappensitzungen finden in der Hundsänger Ollmersch-Halle am Samstag, den 12.02.2011, am Freitag, den 18.02.2011 und am Samstag, den 19.02.2011 statt. Beginn ist um 19:33 Uhr, die Karten kosten 12,- Euro.
Der Kartenvorverkauf startet am Sonntag, den 23.01.2011, um 10.00 Uhr in der Ollmersch-Halle.
Weitere Karten können nach Kartenvorverkauf beim Autohaus Schmidt, Industriestraße 1, in Hundsangen erworben werden. Die Öffnungszeiten sind Mo.-Fr. von 08.00 – 18.00 Uhr und am Samstag von 08.00 – 12.00 Uhr.

Wie in den letzten Jahren, so wollen die HCV-Aktiven auch in diesem Jahr wieder ein närrisches Feuerwerk auf der Bühne der Ollmerschhalle abbrennen.

Mitteilungsblatt, Ausgabe 10/2010
Richtfest beim HCV

„Man muss die Feste feiern, wenn man Zeit dazu hat“, wandelte Heinz-Peter Weidenfeller, der wuselige Organisationsstratege des Hundsänger Carnevalvereins, das bekannte Sprichwort ab. Mit den Arbeiten an der Zeughalle des HCV stand man nämlich erheblich unter Zeitdruck. Zwei in privatem Eigentum stehende Lagestätten, in denen der Verein bisher sein Inventar untergebracht hatte, wurden verkauft. Es musste geräumt werden. Ergo musste möglichst schnell die neue Halle fertig gestellt sein. So ergab sich erst jetzt Gelegenheit, ein Richtfest nachzuholen. Ort der kleinen Feierstunde war, was liegt näher, die neu errichtete Immobilie selbst, zu der die vielen fleißigen Helfer eingeladen waren und auch zahlreich erschienen.

Nach intensiven Planungen und einem über 5 Jahre andauernden Genehmigungsverfahren erhielten die Hundsänger Karnevalisten im Frühsommer 2010 endlich grünes Licht von den Behörden für den Bau einer Zeughalle neben dem Sportplatz in Hundsangen. Von Stund an wimmelte es an jedem Samstag, aber auch an vielen Abenden während der Woche, von schaffenden Helfern. So konnten viele Dinge in Eigenleistung durch die Vereinsmitglieder verrichtet werden. Schließlich erfolgte dann im November des gleichen Jahres die Montage der Stahlkonstruktionshalle mit einer Fläche von 450 qm.

Innerhalb dieser Halle entstand noch eine weitere abgeschlossene Räumlichkeit mit der Möglichkeit der Beheizbarkeit, in der vornehmlich Kostüme und solche Accessoires gelagert werden, denen allzu große Temperaturschwankungen schaden könnten. Hier findet man Voraussetzungen für eine materialschonende und vor allem übersichtliche Aufbewahrung.
In den bis zum Dach reichenden Schwerlastregalen an den Seitenwänden finden sich ausreichend Stauräume zur Unterbringung der vielfältigen Utensilien.
Aktuell sind 4 Prunkwagen in der neuen Halle abgestellt, die von dem letzten Karnevalsumzug in Hundsangen herübergerettet wurden. Ohne den Bau der Halle hätten diese zerlegt und entsorgt werden müssen. Durch die Tatsache, dass sie erhalten blieben, können sie in anderen Orten der Region, in denen solche Umzüge in diesem und im nächsten Jahr stattfinden, wieder verwandt werden.
Für die in der Zukunft liegenden Fastnachtsumzüge in Hundsangen bietet die Halle Platz, um dort 6 – 8 Prunkwagen bauen zu können.
In der Vergangenheit war es oft so, dass in der näheren Region verschiedene Hallen angemietet werden mussten, meist mit Hoffen und Bangen verbunden. Verstreut in mehreren Ortschaften entstanden dann die rollenden Motive. Material, Werkzeuge und Wagenbauer mussten jeweils dorthin transportiert werden, mit allen Unzulänglichkeiten, die damit zwangsläufig verbunden waren. Das ist nun Vergangenheit.

„Endlich“, war daher ein oft benutzter Stoßseufzer bei den Hundsänger Karnevalisten an diesem Abend, und es war nicht nur die Aussicht auf das Vorhandensein der nun besseren Bedingungen, sondern auch ein kleines bisschen Stolz herauszuhören. Diese menschlichen Regungen waren auch in dem etwas anderen Richtspruch des Vereinvorsitzenden, Helmut Hönig, herauszuhören. In unkonventioneller Art ließ er die Geschehnisse der letzten Monate noch einmal Revue passieren.
Dabei zeigte er sich geradezu bewegt über den Zusammenhalt und den Einsatzeifer seiner Vereinsmitglieder, bedankte sich aber auch bei mehreren Unternehmen aus der Region, die durch ihr Engagement ganz erheblich zum Gelingen beigetragen haben. Er verwies darauf, dass das Projekt ohne Zuwendungen aus der Steuerkasse zu Stande kam und vergaß auch nicht die äußerst umweltverträgliche Bauweise zu erwähnen. „Wir können auf das Erreichte stolz sein“, schloss er sein Resümee.

Grund genug für die Vereinsfamilie kräftig zu feiern. Über den weiteren Verlauf und das Ende dieses Richtfestes ist lediglich vielsagend das (abgewandelte) Zitat aus einem Weihnachtslied überliefert: „...mitten im kalten Winter, bis lang nach Mitternacht..“


Veranstaltungskalender des HCV:

Kartenvorverkauf für die Kappensitzungen....: 23.01.2011
1. Kappensitzung..............................................: 12.02.2011
2. Kappensitzung..............................................: 18.02.2011
3. Kappensitzung..............................................: 19.02.2011
Kinderkappensitzung........................................: 27.02.2011
Westernparty.....................................................: 03.03.2011 (Schwerdonnerstag)
Ü -Alles-Fastnachtsparty..................................: 05.03.2011 (Fastnachtsamstag)

Alle Veranstaltungen, auch der Kartenvorverkauf, finden in der Ollmerschhalle statt!

 

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